Die ersten Schritte sind immer die schwierigsten
Ikarus und Daedalus, Leonardo da Vinci, Otto Lilienthal und die Brüder Wright … Namen, die längst Synonym geworden sind für den Traum vom Fliegen, Namen, die dem Wunsch der Menschen nach grenzenloser Freiheit und Ungebundenheit Ausdruck verleihen.
Ihre Namen stehen auch stellvertretend für Dutzende von Pionieren, die die Grundlage für die heutige Luftfahrt geschaffen haben. Dank ihrer unendlichen Leidenschaft und Beharrlichkeit, dank ihrer Risikobereitschaft, durch gefährliche Abenteuer die naturgegebenen Grenzen zu überwinden, ist das Flugzeug zu einem Massentransportmittel für zwei Milliarden Menschen Jahr für Jahr geworden.
Aber nur Wenigen ist es vergönnt, auf den "front seats" Platz zu nehmen. Diese zwei "aussichtsreichen" Plätze, gut 35.000 Fuß über dem Boden mit Blick von Kontinent zu Kontinent, gehören nach wie vor zu den faszinierendsten und begehrtesten Arbeitsplätzen. Auch in Zukunft werden viele qualifizierte junge Menschen den Traumberuf einer Pilotin oder eines Piloten wählen. Dies wird sich durch eine wachsende Nachfrage noch verstärken, denn Fachleute sagen für die nächsten zwanzig Jahre jährliche Steigerungsraten von über fünf Prozent und eine Verdoppelung der Flugbewegungen voraus. Der Ausbildungsbedarf in der Verkehrsluftfahrt wie in der Allgemeinen Luftfahrt wird noch nie erreichte Ausmaße annehmen.
Damit das Vertrauen in die Fluggesellschaften und die Piloten erhalten und die Luftfahrt auf dem Wachstumspfad bleibt, ist eine gute und den sich verändernden Bedingungen angepasste Ausbildung unabdinglich. Für Nachwuchspiloten ist deshalb der Weg ins Cockpit lang und erfordert nicht nur viel Talent und eine einwandfreie Gesundheit sondern auch eine gezielte, qualifizierte Schulung und nicht zuletzt gute und moderne Trainingsgeräte – Flugzeuge und Simulatoren.
Geschichte in Zahlen
| 1981 | Die Geschichte geht auf das Jahr 1981 zurück, als Wolf Hoffmann die Firma Hoffmann Flugzeugbau in Friesach, Kärnten gründet und mit der Produktion des Motorseglers H36 Dimona beginnt. Gleichzeitig wird 1981 die HK36 Super Dimona in der neuen Produktionsstätte in Wiener Neustadt, die noch bis heute der Sitz der Diamond Aircraft Industries ist, gebaut. |
| 1991 | Diamond Aircraft Industries übernimmt den Betrieb und führt das neue Model HK36R Super Dimona ein. Diese wird in Nordamerika unter dem Namen „Katana Xtreme” bekannt, die auch als Basis für das Trainingsflugzeug DV20 Katana dient. |
| 1992 | Diamond etabliert ihre kanadische Vertretung in London, Ontario in der das Leichtflugzeug DA20 A1 Katana entwickelt wird, das den begehrten “Flying Magazine Eagle Award” als bestes Leichtflugzeug einheimst. Die Katana wird in den Folgejahren ständig weiterentwickelt. |
| 1996 | Um die Nutzung der Katana als Trainingsflugzeug zu verstärken, entwickelt Diamond eine sogenannte „Intergrated Training Solution“ zusammen mit der ASA, einer der führenden Pilotenschmieden und Hersteller und Zulieferer von Trainingsmaterialien. |
| 2000 | Diamond started die Massenproduktion und die Auslieferung ihres neuen Viersitzers DA40-180 Diamond Star. Die DA40 ist das erste Flugzeug unter 2 Tonnen in der allgemeinen Luftfahrt, die die internationale Zertifizierung nach JAR 23 am 24. Oktober 2000 erhält. Diamond erlangte hierzu die Zulassung als sogenannte „DOA-Facility“ (Design Organization Approval). |
| 2002 | Jungfernflug des zweimotorigen Viersitzers DA42 Twin Star, der den sog. "Aerospace Industry Award" in der Kategorie GA erwirbt. |
| 2002 | Diamond gründet Diamond Simulation Industries, die sich zurzeit am Diamond Terminal des Flugplatzes Frankfurt-Egelsbach befindet. Die ersten 9 Simulatoren D-SIM40 und D-SIM42 werden entwickelt und gebaut. |
| 2004 | Die ersten D-SIM40- und D-SIM42-Simulatoren werden an Kunden in Europa und Asien geliefert und dort als FNPT II (JAR-STD 3A) und FTD Level 5 (AC 120-45A and CCAR Part 60) zertifiziert. |
| 2005 | Weitere Simulatoren werden nach Kanada, die USA, Neuseeland, China, Australien und Österreich geliefert. Diamond übernimmt alle Anteile der Firma und firmiert nun unter Diamond Simulation GmbH & Co. KG. |
| 2006 | Jungfernflug des D-JET im April 2006 in London/Ontario; Diamond Simulation beginnt mit der Planung und Entwicklung eines entsprechenden Simulators der 2007 zur Verfügung stehen wird. |
| 2007 | Diamond Simulation beginnt mit der Entwicklung der neuen New Generation Software und kooperiert mit CAE Kanada. |
| 2008 | Veröffentlichung und Zertifizierung der NG Software im April. |
| 2009 | DSIM produziert über 30 Geräte der NG und liefert diese weltweit aus. |

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diamond-simulation.com